GruppenbildDieses Jahr feierten erstmalig gleich zwei Klassen unserer Fachakademie ihre Abschlussprüfung, was sie nun zu staatlich anerkannten Erzieherinnen macht. 52 junge Frauen konnten stolz ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. Die drei Absolventinnen Carolin Feiertag, Lorena Penn und Rebecca Seidl wurden als Jahrgangsbeste geehrt.


Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete ein gemeinsamer Gottesdienst unter dem selbst gewählten Motto „Kinder zum Blühen bringen“. Herr Pfarrer Weber zelebrierte die Messe, die wunderschön musikalisch untermalt wurde von der Schulband der diesjährigen zweiten Klassen.
Weiteres Novum neben den zwei Jahrgängen war der Veranstaltungsort für die sich anschließende Abschlussfeier. Im Rittersaal des Herzogschlosses wurden die Absolventinnen mit ihren Familien und Freunden, geladenen Gästen sowie dem Lehrerkollegium nach einem Sektempfang im Foyer von der stellvertretenden Schulleiterin Frau Angela Ruff herzlich begrüßt. Mit einem großen Dank an alle Beteiligten der vergangenen Ausbildungsjahre betonte Frau Ruff, dass die jungen Frauen mit Mut, Herz und Engagement nun ihren Beitrag leisten können für unsere Welt, um diese ein Stück weit besser zu machen. Gänsehautmomente lieferten auch hier während der gesamten Veranstaltung immer wieder die Sängerinnen unter der Leitung von Frau Stapf.
Der Bürgermeister Dr. Albert Solleder machte in seiner Rede an die Absolventinnen deutlich, dass sie sich einen der wertvollsten Berufe ausgesucht hätten, indem sie einer Arbeit nachgingen, mit der sie das Potenzial haben, positiv auf Menschen einzuwirken. Der Geschäftsführer der Schulstiftung, Wolfgang Ernst, betonte daraufhin, dass die Erzieherinnen in ihrer Ausbildung neben Wissen vor allem auch Herz und Handlungsfähigkeit vermittelt bekommen hätten, was eine Gesellschaft nicht entbehren könne.
Die Grußworte der stellvertretenden Landrätin Martha Altweck-Glöbl ergänzten, dass die Abschlussfeier ein Tag der Freude, des Stolzes sowie der Hoffnung sei, da die Absolventinnen in ihrer Ausbildung neben Wissen vor allem auch Haltung gelernt hätten. An ihnen sei es nun, diese in ihrem Berufsalltag umzusetzen, um anderen zu helfen, sie aufblühen zu lassen und positiv zu prägen.
Abschließend sprach die Schulleiterin Manuela Mayer zu den Absolventinnen und ihren Familien. Sie seien Wegbereiterinnen für ein echtes Miteinander. Ihr Weg halte viele Anforderungen und Herausforderungen bereit, wodurch sie sich immer wieder neu erfinden müssten, jedoch nicht im Sinne von Perfektion, sondern durch Empathie und Authentizität.
Rührend, heiter und humorvoll wurde es dann noch durch die Reden der Klassensprecherinnen des BPa und BPb, die ihre Ausbildungszeit mit Höhen, Tiefen und ihren Highlights Revue passieren ließen. Mit großem Dank, Stolz und guter Zuversicht verabschiedeten sich die jungen Erzieherinnen. Ein Hoch auf euch!

Cornelia Diller

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