Die Zusammenarbeit von pädagogischen Fachkräften und Eltern ist für die Unterstützung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen eine wichtige Bedingung. Eltern sind die ersten und für einen langen Zeitraum wichtigsten erwachsenen Bildungspartner für ihre Kinder. Beim Eintritt in eine Krippe, Kindergarten, Schule, Hort oder eine Jugendhilfeeinrichtung lernen die Kinder und Jugendlichen neue Bezugspersonen kennen. Von Anfang an ist die gute Zusammenarbeit mit Eltern eine Voraussetzung für die professionelle Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern. Gleichzeitig ist sie aber auch Bestandteil professionellen Handelns.
Inhalt dieser Übung ist der wertschätzende professionelle Umgang mit Eltern, das Einüben von Elterngesprächssituationen und Fragen von Hospitationen.
Außerdem wird ein öffentlicher Bildungsabend mit Eltern geplant, organisiert und umgesetzt, von der Themenfindung bis zur Pressearbeit.

Im Fach "Erlebnispädagogik" sammeln die Studierenden innerhalb der Gruppe Erfahrungen in der Natur. Dadurch werden soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, kooperatives Lernen und Kommunikation in der Gruppe nachhaltig gestärkt. 

 

Impressionen in Form von Bildern

Im Gitarrenunterricht lernen unsere Studierenden einfache Formen der Liedbegleitung kennen. Sie erarbeiten sich im Lauf eines Schuljahres ein umfassendes Repertoire aus Kinderliedern, Schlagern und aktuellen Hits, auf das sie im späteren Berufsleben zurückgreifen können. Diese Form des Musikunterrichts wird in Kleingruppen mit ca. fünf Studierenden pro Gruppe angeboten.

 

 

Das Anderssein der anderen
als Bereicherung des eigenen Seins begreifen;
sich verstehen,
sich verständigen,
miteinander vertraut werden,
darin liegt die Zukunft der Menschheit.

 Rolf Niemann

Erzieherinnen werden in den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern mit diesem „Anderssein der anderen…“ konfrontiert - und damit auch mit einer vielfältig kulturellen Gesellschaft.

Im Unterrichtsfach "Krippenpädagogik" beschäftigen wir uns näher mit der pädagogischen Arbeit mit Kindern im Alter von 0 – 3 Jahren.

Der Unterricht bietet einerseits eine fundierte theoretische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und ermöglicht andererseits einen intensiven persönlichen Erfahrungsaustausch, der die Studierenden in ihrer kritischen Reflexionsfähigkeit zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen unterstützt.

In den Übungen zur Medienpädagogik werden die Studierenden für einen verantwortungsvollen Umgang mit modernen Medien sensibilisiert. Dabei werden technische Abläufe der heutigen Medienwelt kritisch hinterfragt und Risiken sowie datenschutzrechtliche Aspekte beleuchtet.

„Kinder sind das wertvollste Gut einer Gesellschaft" – diese Grundorientierung steckt oftmals hinter dem Berufswunsch, eine Erzieherin zu werden. Aber was geschieht und was können Fachkräfte als Unterstützung auf dem Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeit anbieten, wenn Kinder und Jugendliche mit belastenden Erfahrungen, Defiziten oder Störungen aufwachsen müssen?

In der Übung zu Heilpädagogik beschäftigen sich die Studierenden mit heilpädagogischen Methoden wie Heilpädagogische Rhythmik, Snoezelen, Heilpädagogische Spieltherapie und Übungsbehandlung, heilpädagogisches Reiten oder Psychomotorik. Neben dem theoretischen Hintergrundwissen soll auch stets ein Bezug zur Praxis geschaffen werden (eigene Erfahrungen, Meinungen zur Therapie etc.).

Während in Heilpädagogik Ursachen, Erscheinungsformen, Varianten und gesundheitliche Probleme von unterschiedlichen Behinderungen behandelt werden, geht es in der Übung darum, wie man Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung in der Praxis konkret unterstützen und helfen kann. Dazu beschäftigen sich die Studierenden z. B. mit der Gebärdensprache und lernen Gebärden kennen, führen verschiedene "Vertrauensübungen" aus, wie z. B. "sich fallen lassen" oder von jemanden mit verbundenen Augen geführt zu werden, übersetzten einen Text in leichte Sprache oder füttern sich gegenseitig. 
Mit all diesen praktischen Übungen soll das eigene Handeln reflektiert und konkrete Erfahrungen gemacht werden.

An unserer Fachakademie geht es in diesem Unterrichtsfach in erster Linie darum, fachpraktische Kenntnisse aus dem Bereich der Musik- und Bewegungspädagogik zu vertiefen.

So können sich unsere Studierenden im Lauf des Schuljahres ein kleines Repertoire an verschiedenen Gruppentänzen für unterschiedliche Zielgruppen aneignen. Einen ersten Schwerpunkt bilden dabei Folkloretänze, also Tänze aus anderen Kulturkreisen.

In den Übungen zu Religionspädagogik werden beispielsweise zu Festen oder Bibelstellen verschiedene Legebilder gestaltet, um einen Zugang zu Religion mit allen Sinnen zu ermöglichen. Die ganzheitliche Erschließung vertieft die Verbundenheit mit Jesus sehr anschaulich. Zudem vermitteln die Erfahrungen Lebensbezogenheit und ermutigen, die Methode mit Kindern und Jugendlichen in der Praxis auszuprobieren.

Die nachfolgende Galerie zeigt Ausschnitte aus den Einheiten "Legen eines Herbstkranzes" und "Gestaltung einer Rosenkranzmeditation":